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	<title>WolframsWebWorld &#187; Lebensart</title>
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		<title>BGE und Peer Production</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 09:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Jahren ist mir Oekonux ein Begriff, eine Community, die das Modell der Entwicklung freier Software auf eine allgemeine Wirtschaftsform &#252;bertragen m&#246;chte. Sie benutzt f&#252;r ihre Theorie den im wahrsten Sinne des Wortes blumigen Begriff &#8220;Keimform&#8221;, der unter meinen damaligen Peers in erster Linie f&#252;r Heiterkeit sorgte. Aber selbst wenn ihre Theorie vielleicht nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Jahren ist mir <a href="http://www.oekonux.de/">Oekonux</a> ein Begriff, eine Community, die das Modell der Entwicklung freier Software auf eine allgemeine Wirtschaftsform &#252;bertragen m&#246;chte. Sie benutzt f&#252;r ihre Theorie den im wahrsten Sinne des Wortes blumigen Begriff &#8220;Keimform&#8221;, der unter meinen damaligen Peers in erster Linie f&#252;r Heiterkeit sorgte. Aber selbst wenn ihre Theorie vielleicht nicht den h&#246;chsten wissenschaftlichen Anspr&#252;chen gen&#252;gen mag, so sprechen sie dennoch einen interessanten politischen Punkt an: eine Gesellschaft, in der man sich frei organisiert ohne das Primat des Kapitals selbst verwirklichen kann. Das Prinzip der &#8220;Peer Production&#8221; beleuchtet Christian Siefkes in seinem Buch &#8220;<a href="http://peerconomy.org/wiki/Deutsch">Beitragen statt tauschen</a>&#8220;.</p>
<p>Heute sehe ich ihren Ansatz in Verbindung mit der Idee des Grundeinkommens mit etwas anderen Augen. Die Einf&#252;hrung eines Grundeinkommens w&#252;rde es wohl erlauben, gro&#223;e Teile ihrer antizipierten Wirtschaftsform umzusetzen. G&#252;ter und Dienstleistungen w&#252;rden zwar nicht einfach aufh&#246;ren, Waren zu sein, und das Geld w&#252;rde nicht verschwinden, aber die Entkoppelung von Arbeit und Einkommen erlaubte die von ihnen ersehnte Selbstentfaltung in frei gew&#228;hlten T&#228;tigkeiten, und die unter bestimmten Bedingungen sehr fruchtbare Produktionsweise freier Softwareprojekte k&#246;nnte auf andere Bereiche deutlich ausgeweitet werden. Die Verbindung von Grundeinkommen und Peer Production erscheint mir insgesamt eine sehr nat&#252;rliche, und ich bin geradezu erstaunt, dass das Grundeinkommen von den Oekonuxern nicht (st&#228;rker) propagiert wird. Die ihnen gewiss noch innewohnende Vorstellung, das Kapital vollends &#252;berwinden zu m&#252;ssen, steht dem wohlm&#246;glich im Wege?</p>
<p>Selbst wenn wir mit einem Grundeinkommen das Kapital nicht &#252;berwinden werden, sondern uns mit ihm &#8220;nur&#8221; nachhaltig arrangieren k&#246;nnen &#8212; was unter den heutigen Bedingungen leider nicht gilt &#8211;, w&#228;re viel gewonnen. Der Antrieb zu Arbeit sollte vor allem intrinsischer Natur sein: individuelle Interessen und Ziele, Bildung und Weiterentwicklung, Freundschaftsdienste und Familienarbeit aus Zuneigung und Hilfsbereitschaft. Produktionen m&#252;ssen in einem entsch&#228;rften Kapitalismus keine Gewinne abwerfen, solange sie nur Kosten und Steuern decken. Das Streben nach Gewinn k&#246;nnte sich von au&#223;en (Geld) nach innen (Befriedigung) verlagern. Im Mittelpunkt dessen sehe ich ein sinnerf&#252;lltes Leben und Streben: organisiert als Peer Production, erm&#246;glicht durch ein bedingungsloses Grundeinkommen.</p>
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		<title>Meine Weihnachtsbotschaft: Andacht ohne Gott</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 15:22:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
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Die Adventszeit ist eine h&#246;chst sinnliche Zeit: Zucker und Fett, Alkohol und Gew&#252;rze, aber auch jede Menge Kerzen und Lichterketten helfen uns dabei, in der dunklen Jahreszeit (zur Wintersonnenwende) bei Laune zu bleiben. Weihnachten kann ein wunderbar sch&#246;nes und besinnliches Fest sein, an dem man mit seiner Familie zusammenkommt, ausgiebig tafelt, sich gegenseitig eine Freude [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://wolframswebworld.de/blog/img/20091226-1.jpg" /></p>
<p>Die Adventszeit ist eine h&#246;chst sinnliche Zeit: Zucker und Fett, Alkohol und Gew&#252;rze, aber auch jede Menge Kerzen und Lichterketten helfen uns dabei, in der dunklen Jahreszeit (zur Wintersonnenwende) bei Laune zu bleiben. Weihnachten kann ein wunderbar sch&#246;nes und besinnliches Fest sein, an dem man mit seiner Familie zusammenkommt, ausgiebig tafelt, sich gegenseitig eine Freude macht, zusammen redet, lacht und singt.</p>
<p>Aber in die Kirche sind wir an Weihnachten nie gegangen, und davon war ich noch nie so &#252;berzeugt wie heute. Wenn <a href="http://www.taz.de/1/debatte/sonntazstreit/artikel/1/tannenbaum-brimborium-fuer-alle/">Katrin G&#246;ring-Eckardt in der sonntaz</a> meint, dass alle guten Gewissens zum Weihnachtsgottesdienst gehen k&#246;nnten, weil die christliche Botschaft alles andere als exklusiv f&#252;r regelm&#228;&#223;ige Gottesdienstbesucher sei, dann &#228;ndert das nichts an der Tatsache, dass es trotzdem eine christliche &#8212; also religi&#246;se &#8212; Botschaft ist, und dass der Gottesdienst in der Kirche ein Dienst an einem Gott ist, noch dazu an einem bestimmten.</p>
<p>Dabei ist das Weihnachtsfest schon sehr viel &#228;lter als das Christentum, und es hat f&#252;r viele Menschen gar keine religi&#246;se Bedeutung. Es sollte aber auch mehr als nur ein Konsumevent sein: ein Fest der Liebe. Aber statt eines Gottesdienstes brauchen wir eine Andacht f&#252;r <em>alle</em> Menschen. Uns eint kein Gott, sondern nur unser Mensch-sein. Unseren <a href="http://www.myvideo.de/watch/1486760/Karat_Der_blaue_Planet">blauen Planeten</a> und sein Klima m&#252;ssen wir selber retten. &#8220;Friede auf Erden&#8221; ist eine universelle Botschaft, f&#252;r die es keine Kirche, keinen Geistlichen braucht, sondern Menschen, die die Waffen niederlegen und deren Fabriken schlie&#223;en.</p>
<p>Atheismus bedeutet nicht, keine Seele zu haben, sondern der Papst seines eigenen Weltbilds zu sein. Jeder kann seine eigene Weihnachtsbotschaft von Frieden und Liebe verk&#252;ndigen, die Herzen ber&#252;hrt und uns &#252;berdenken l&#228;sst was wir in dieser Welt noch besser machen k&#246;nnen. Deshalb rufe ich jeden Erdenb&#252;rger auf, n&#228;chstes Jahr zur Weihnachtszeit eine eigene Andacht zu halten, zu organisieren oder einer beizuwohnen. Nicht von und f&#252;r Gott, sondern in bester humanistischer Tradition von Menschen f&#252;r Menschen.</p>
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		<title>Fleisch-PR in der taz</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 18:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin kein Vegetarier aus Schuld! Genau das aber hat Till Ehrlich in seinem taz-Artikel &#8220;Tofu in der Kulturkritik &#8212; Essen ohne Schuld?&#8221; vom 27. 06. 2009 impliziert. Meiner Vermutung nach behaupten sowas nur Fleischesser, die von sich auf andere schie&#223;en. Verkommt die taz jetzt zum &#8220;Wurstblatt&#8221;?
Der Artikel steht dort als &#8220;Kulturkritik&#8221;, scheint aber so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin kein Vegetarier aus Schuld! Genau das aber hat Till Ehrlich in seinem taz-Artikel &#8220;<a href="http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/essen-ohne-schuld/">Tofu in der Kulturkritik &#8212; Essen ohne Schuld?</a>&#8221; vom 27. 06. 2009 impliziert. Meiner Vermutung nach behaupten sowas nur Fleischesser, die von sich auf andere schie&#223;en. Verkommt die taz jetzt zum &#8220;Wurstblatt&#8221;?</p>
<p>Der Artikel steht dort als &#8220;Kulturkritik&#8221;, scheint aber so gar nicht auf intellektuelles Publikum abzuzielen, sondern kratzt d&#252;rftig an der esskulturellen Oberfl&#228;che und relativiert ansonsten haupts&#228;chlich die vielen Probleme des industriellen Fleischkonsums, indem er Tofu als Stellvertreter f&#252;r Vegetarismus angreift. Allerdings ern&#228;hren sich Vegetarier &#252;berwiegend von anderen Dingen als Tofu. Selbst Fleischersatz wird meistens nicht aus Tofu hergestellt, sondern z.B. aus texturiertem Weizeneiwei&#223; (Seitan). Somit pr&#228;sentiert der eigentlich gelernte Koch hier haupts&#228;chlich seine Unkenntnis &#252;ber fleischlose Ern&#228;hrung, die er bisher vermutlich auch beruflich zelebriert hat, und bedient billige Klischees und Vorurteile.</p>
<p>Er kritisiert, dass Tofu keinen Eigengeschmack habe, &#8220;vergisst&#8221; aber, dass dies bei rohem Fleisch nicht anders ist. Und er konstruiert Widerspr&#252;che, die nicht existieren. Wurstaroma ist durchaus kein Widerspruch zu fleischloser Ern&#228;hrung, da Vegetarismus vielerlei Motivation haben kann. Einer davon mag sicherlich sein, dass man sich vor Fleisch ekelt &#8212; diese Leute werden auch kein Wurstaroma m&#246;gen. So ziemlich alle anderen Motivationen f&#252;r vegetarische Ern&#228;hrung, also gesundheitliche, politische, ethische, tierrechtliche, &#246;kologische etc. beziehen sich vor allem auf die Herstellung des Fleischs und die Folgen des Konsums, aber &#252;berhaupt nicht auf den Geschmack. Diejenigen Vegetarier, die mit regelm&#228;&#223;igem Fleischkonsum aufgewachsen sind, greifen nicht aus Drang sondern h&#246;chstens aus Gewohnheit hier und da auch schon mal zum Wurstaroma. Wer aber ohne die Fleischorgien des letzten Jahrhunderts aufgewachsen ist wird jene im Erwachsenenalter aber erst recht nicht missen. Ich empfinde solche Produkte als Bereicherung des Speiseplans, zumal viele gar nicht den Charakter eines Ersatzes haben sondern ihre eigenen Qualit&#228;ten mitbringen.</p>
<p>Till Ehrlich hat allein damit recht, dass wir Tofu nicht auf breiter Ebene in unsere Kultur integriert haben, aber das h&#228;tte mich auch &#252;berrascht. Wenn sich unsere Esskultur &#228;ndert, dann tut sie das &#252;ber l&#228;ngere Zeitr&#228;ume, &#252;ber Generationen hinweg. Im Zuge dessen bilden sich dann evtl. auch neue Traditionen aus, deren heutiges Fehlen er aber lieber den Eigenschaften des Tofus anlasten will. Zu unrecht.</p>
<p>Im Sinne einer Kulturkritik versagt dieser Artikel also auf ganzer Linie. Die Thematiken &#8220;Gentechnik vs. Bio&#8221; oder &#8220;Essensqualit&#228;t f&#252;r Arme und Reiche&#8221;, die er sogar kurz anschneidet, w&#228;ren durchaus wichtige Themen gewesen, in die man h&#228;tte tiefer einsteigen sollen. Aber er verliert sich leider in einer subtilen Tirade auf die ach so kulturlosen Vegetarier. Quittiert wurde diese innerhalb eines Tages mit weit &#252;ber 200 Kommentaren, von denen ihm die allermeisten wehement widersprechen. &#8220;Es wird eng f&#252;r die Fleischisten&#8221; kann man dort lesen, und ihm wird Propaganda f&#252;r die <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,611695,00.html">k&#252;rzlich aufgel&#246;ste</a> CMA unterstellt. Auch sein Versuch, Vegetarismus in die Nazi-Ecke zu stellen (&#8220;Tradition der v&#246;lkisch beeinflussten Lebensreformbewegung&#8221;) hat ihm sichtlich keine neuen Freunde eingebracht.</p>
<p>Wer gerne kocht und sich dabei nicht von der englischen Sprache abschrecken l&#228;sst, dem empfehle ich den Video-Podcast <a href="http://delicioustv.com/">Totally Vegetarian</a> von Toni Fiore, einer deutsch-italienischen Amerikanerin, deren Kochk&#252;nste ich jederzeit denen eines Till Ehrlich vorziehe, und von denen so macher Leitkultur-Koch noch etwas lernen kann.</p>
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		<title>BGE: Falsche Priorit&#228;t von Erwerbsarbeit</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 23:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe einen Erwerbsarbeitsplatz und mag ihn sehr. Warum ich trotzdem ein Grundeinkommen bef&#252;rworte? Weil ich es f&#252;r bedenklich halte wie stark sich unsere Gesellschaft &#252;ber Geld und Arbeit definiert. Erwerbsarbeitspl&#228;tze spiegeln aber genau das wider: Sie entstehen und bleiben nicht dort, wo es gesellschaftlich sinnvoll w&#228;re, sondern immer nur dort, wo es f&#252;r andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe einen Erwerbsarbeitsplatz und mag ihn sehr. Warum ich trotzdem ein Grundeinkommen bef&#252;rworte? Weil ich es f&#252;r bedenklich halte wie stark sich unsere Gesellschaft &#252;ber Geld und Arbeit definiert. Erwerbsarbeitspl&#228;tze spiegeln aber genau das wider: Sie entstehen und bleiben nicht dort, wo es gesellschaftlich sinnvoll w&#228;re, sondern immer nur dort, wo es f&#252;r andere profitabel ist.</p>
<p>Die Profitgier hat uns unz&#228;hlige sinnlose Arbeitspl&#228;tze beschert, die zwar zur Geldvermehrung f&#252;r einige wenige f&#252;hren, aber nichts Sinnvolles f&#252;r unsere Gesellschaft beitragen. Sie f&#252;hrt dazu, dass die Geh&#228;lter f&#252;r gleichwertige Arbeit weit auseinanderklaffen, Frauen chronisch benachteiligt werden und Wildfremde uns am Telefon mit unseri&#246;sen Angeboten bel&#228;stigen. Inhaltsloser Konsum steht im Vordergrund. Nat&#252;rlich gibt es auch viele sinnvolle T&#228;tigkeiten, die zum Gl&#252;ck noch bezahlt werden, aber diese sind in der Minderheit. Es gibt hier und dort ein paar Eingriffe des Staates, um gesellschaftlich relevante Belange zu st&#252;tzen, aber punktuelle Eingriffe k&#246;nnen niemals einen ausreichenden Gegenpol zu den unberechenbaren Dynamiken des Marktes sein. Der Markt hat uns doch <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EEA8814460A834563B4B14F9AF00C43D1~ATpl~Ecommon~Scontent.html">immer wieder gezeigt</a>, dass er kein Ersatz f&#252;r Gesellschaftspolitik ist, noch nie war.</p>
<p>Was im Markt konstant unter den Tisch f&#228;llt ist die heute unbezahlte Arbeit. Familienarbeit. Kindererziehung. Pflege von Angeh&#246;rigen. Ehrenamtliche Arbeit jeglicher Couleur. Kulturarbeit. Politisches Engagement. Menschen helfen. Erf&#252;llung des Lebens mit Sinn. Das alles ist viel wichtiger als die Roulette-Zahlen im Wirtschaftsbericht. Aber dennoch wird diese Form der Arbeit nicht angemessen gew&#252;rdigt, weil die plakativen Regeln des Turbokapitalismus und der Human-Kapitalisierung tief in unser Weltbild eingedrungen sind. In Wirklichkeit m&#252;sste es umgekehrt sein. Unser <a href="http://www.swissinfo.ch/ger/swissinfo.html?siteSect=105&#038;sid=10745622">Wohlstand h&#228;ngt sehr stark von unbezahlter Arbeit ab</a>, in der Schweiz wird z.B. sogar 20% mehr unbezahlte als bezahlte Arbeit geleistet.</p>
<p>Politiker denken aber leider nicht an unsere Zukunft, sondern nur an ihre n&#228;chste Wahl. Sie rufen deshalb noch immer einseitig zum Erhalt und zum Schaffen von Erwerbsarbeitspl&#228;tzen und Wachstum auf. Opels Arbeitspl&#228;tze werden medienwirksam gerettet. Das ist leider nur billigster Populismus, denn <a href="http://www.sueddeutsche.de/65k38k/2908775/Der-Job-ist-nicht-alles.html">der bezahlte Job kann nicht alles sein</a>. Die Produktivit&#228;t steigt, aber mit immer weniger Arbeitspl&#228;tzen. Es muss in Deutschland mehr dar&#252;ber aufgekl&#228;rt werden, dass unter diesen Umst&#228;nden eine Agenda, die sich haupts&#228;chlich um Erwerbsarbeitspl&#228;tze und die <a href="http://www.zeit.de/2009/22/DOS-Wachstum">M&#228;r von Wachstum</a> und <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/916564">Vollbesch&#228;ftigung</a> dreht, in eine sehr &#252;ble Sackgasse f&#252;hrt.</p>
<p>Rationalisierung wird auch weiterhin zum Abbau von Erwerbsarbeit f&#252;hren. Das macht viele betroffen, sollte es aber nicht. Die Menschheit wird sich fr&#252;her oder sp&#228;ter ohnehin von der Erwerbsarbeit l&#246;sen &#8212; k&#246;nnen, zum Gl&#252;ck. Und es gibt genug Finanzierungsmodelle f&#252;r eine <a href="http://www.woz.ch/artikel/inhalt/2009/nr22/Wirtschaft/17948.html">sozial nachhaltige</a> Gesellschaft, die nicht auf der Dominanz der Erwerbsarbeit aufbauen. Wir m&#252;ssen uns nur endlich <a href="http://www.grundeinkommen.de/30/05/2008/voreingenommenheit-im-gewande-der-wissenschaft.html">trauen</a>, sie zu diskutieren.</p>
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		<title>Meine Osterpredigt: Ohne Ethik geht es nicht</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 18:38:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hoffe sehr, dass sich die deutliche Mehrheit der Berliner beim Volksentscheid am 26. April 2009 f&#252;r den Erhalt des gemeinsamen Ethik-Unterrichts aussprechen wird.
Das hoffe ich vor allem, weil ich es f&#252;r richtig und notwendig halte, dass alle Sch&#252;ler diesen Ethik-Unterricht bekommen. Wenn Christen und Muslime auf Dauer miteinander auskommen sollen, dann brauchen sie eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hoffe sehr, dass sich die <a href="http://bildungsklick.de/a/67602/mehrheit-der-berliner-fuer-gemeinsamen-ethikunterricht/">deutliche Mehrheit</a> der Berliner beim Volksentscheid am 26. April 2009 f&#252;r den <a href="http://www.proethik.info/">Erhalt des gemeinsamen Ethik-Unterrichts</a> aussprechen wird.</p>
<p>Das hoffe ich vor allem, weil ich es f&#252;r richtig und notwendig halte, dass alle Sch&#252;ler diesen Ethik-Unterricht bekommen. Wenn Christen und Muslime auf Dauer miteinander auskommen sollen, dann brauchen sie eine gemeinsame Wertevermittlung. In der Schule. F&#252;r diese gemeinsamen Werte kommt es weder auf den einen noch auf den anderen Gott an, sondern auf unser Grundgesetz und die Menschenrechte. Ein Ende der Ehrenmorde und der Parallelgesellschaften ausl&#228;ndischer Mitb&#252;rger wird es nur geben wenn die kommenden hier aufwachsenden Generationen gemeinsame Werte und Perspektiven vermittelt bekommen und auch &#252;ber den Tellerrand der eigenen Glaubensrichtung hinausschauen k&#246;nnen.</p>
<p>Auf ein ProEthik-Ergebnis hoffe ich nicht zuletzt aber auch deswegen, weil ich es f&#252;r sehr dreist und spalterisch halte wie die ProReli-Initiative in den letzten Wochen und Monaten die von ihnen angestrebte Verdr&#228;ngung des Ethikunterrichts zu einer Frage der Wahl-&#8221;Freiheit&#8221; zurechtgelogen hat. Die beteiligten Kirchen zielen auf eine Aufmerksamkeit in den Stundenpl&#228;nen ab, die ihnen einfach nicht zusteht. Und mit ihrer volksverdummenden Kampagne haben sie meine g&#228;ngigen Vorurteile gegen die Kirchen voll und ganz best&#228;tigt. Ich &#252;berlege jetzt ernsthaft, aus der Kirche auszutreten, denn sie hat mir damit deutlich gezeigt, dass sie zu meinem Glauben nichts mehr beizutragen hat.</p>
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		<title>Grundeinkommen: Die Angst der Konservativen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 19:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Zusammenhang mit der Grundeinkommensdiskussion ist mir aufgefallen, dass bestimmte Begriffe wie Gerechtigkeit und Freiheit &#246;fter vorkommen, aber die Ideen des BGE trotzdem (oder gerade deshalb?) bei Leuten aus dem konservativen bis sozialen Milieu auf Unverst&#228;ndnis sto&#223;en, obwohl diese sich selbst wahrscheinlich als Freiheits- und Gerechtigkeits-liebend darstellen w&#252;rden. Deshalb finde ich es f&#252;r unsere Diskussion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zusammenhang mit der Grundeinkommensdiskussion ist mir aufgefallen, dass bestimmte Begriffe wie Gerechtigkeit und Freiheit &#246;fter vorkommen, aber die Ideen des BGE trotzdem (oder gerade deshalb?) bei Leuten aus dem konservativen bis sozialen Milieu auf Unverst&#228;ndnis sto&#223;en, obwohl diese sich selbst wahrscheinlich als Freiheits- und Gerechtigkeits-liebend darstellen w&#252;rden. Deshalb finde ich es f&#252;r unsere Diskussion wichtig, die unterschiedlichen Haltungen von wohlm&#246;glich gro&#223;en Bev&#246;lkerungsgruppen einzubeziehen um anschlie&#223;end herauszufinden wie wir auch diese Leute &#252;berzeugen k&#246;nnen und zumindest derart auf das Thema ansprechen, dass sie nicht schon verschreckt werden (und dann wohlm&#246;glich dagegen agitieren) bevor man ihnen &#252;berhaupt die verschiedenen Grundeinkommen-Konzepte und dessen Optionen und Eigenschaften &#252;berhaupt erkl&#228;rt hat.</p>
<p>Auch wenn meine eigenen Betrachtungen nicht zutreffen sollten, m&#246;chte ich auf jeden Fall auf diesen noch immer aktuellen <a href="http://www.taz.de/1/debatte/theorie/artikel/1/unmoral-der-werteapostel/">taz-Artikel</a> hinweisen, der die sog. &#8220;Werte&#8221; der neuen Konservativen beleuchtet und vielleicht dazu beitragen kann, diese Menschen (sind sie ja eigentlich auch, oder?) besser zu verstehen, um in der Diskussion nicht st&#228;ndig gegen eine Wand zu laufen.</p>
<p>Aus meiner Sicht zusammengefasst verstehen Konservative unter &#8220;Freiheit&#8221; und unter &#8220;Gerechtigkeit&#8221;, dass sie f&#252;r ihr (in zweierlei Hinsicht) &#8220;wertvolles&#8221; Handeln und ihre hoch-moralischen Werte belohnt werden wollen, sowohl mit Geld als auch mit Anerkennung, beides nicht zu knapp. Die fr&#252;her viel gelobte und etwas in Vergessenheit geratene Ordnungsliebe ist auch heute noch ein klarer Bestandteil ihres Weltbilds, und die meisten von ihnen sind prinzipielle Gegner eines starken Sozialstaats. Die riesige Angst, dass man ihnen dabei Geld, quasi ihre &#8220;Verdienste&#8221;, wegnehmen k&#246;nnte ist interessanterweise weitaus gr&#246;&#223;er als z.B. die vor einem pers&#246;nlichen Absturz oder Bankrott, weshalb sie auch neue Sicherheitsgesetze und h&#228;rtere Straften f&#252;r alles pauschal bef&#252;rworten.</p>
<p>Wie ich als politik- und sozialwissenschaftlicher Laie die Diskussion erlebe, gehe ich derzeit davon aus, dass ein ganz wesentlicher Teil unserer Bev&#246;lkerung konservativ ist oder konservative Z&#252;ge tr&#228;gt. Unter konservativ z&#228;hle ich jedoch nicht nur CDU-W&#228;hler, sondern auch viele SPD-Rechte sowie einige Gr&#252;ne und wiederum zahlreiche FDP-Anh&#228;nger fallen f&#252;r mich darunter, die sich zwar alle im tagespolitischen Gepl&#228;nkel durch sehr streitbare, aber letztlich doch nur geringe soziale oder liberale F&#228;rbungen unterscheiden. Zwar kann man den Schr&#246;der-schen Rechtsrutsch der SPD und dessen Beibehaltung bis heute mit dieser Grundannahme nicht ersch&#246;pfend erkl&#228;ren, aber zumindest warum nach Hartz-IV die Basis der Partei nicht geschlossen ausgetreten ist oder die F&#252;hrung rausgeworfen hat: Denn im Grunde steht die Mehrheit der jetzt noch verbliebenen SPD-Basis durchaus hinter dem &#8220;F&#246;rdern und Fordern&#8221;-Konzept, sie ist nur mit der menschenunw&#252;rdigen Umsetzung nicht so ganz gl&#252;cklich, die mit einem solchen Konzept fast zwangsl&#228;ufig einhergeht (lasst uns in den Krieg ziehen, aber bitte ohne Tote.)</p>
<p>Weiter oben stellte ich rhetorisch in den Raum, ob Konservative auch Menschen seien: Nat&#252;rlich sind sie das, aber w&#252;rden sie das auch jedem anderen zugestehen? Ein fiktives Gespr&#228;ch mit Ehepaar Kleinschmidt:<br />
<i><br />
Konservative Frau: Selbstverst&#228;ndlich sind wir alle Menschen.<br />
Ich: Sind Arbeitslose auch Menschen?<br />
Konservative Frau: Nat&#252;rlich.<br />
Ich: Kann heute nicht jeder in schwierige Lebensphasen geraten?<br />
Konservative Frau: Wer arbeiten will findet auch welche.<br />
Ich: Sind also Arbeitslose nur zu faul?<br />
Konservativer Mann: Ja.<br />
Ich: Was ist mit Alleinerziehenden?<br />
Konservativer Mann: Die sollen sich einen Mann suchen, der sie und das Balg durchf&#252;ttert, am besten den Vater in Haftung nehmen.<br />
Ich: Was ist mit unzumutbaren Arbeitsstellen?<br />
Konservative Frau: Jede Arbeit ist zumutbar, naja vielleicht au&#223;er Prostitution.<br />
Ich: Haben Arbeitslose die gleichen Rechte wie Arbeitende?<br />
Konservativer Mann: Eigentlich schon.<br />
Ich: Eigentlich?<br />
Konservativer Mann: Nur solange sie mir nicht auf der Tasche liegen.<br />
</i><br />
Viele rechte Konservative scheinen eine moralische &#220;berlegenheit der einfachen L&#246;sungen vor sich her zu tragen, die beinhaltet, dass man jeglichem Problem immer einen Schuldigen zuordnen kann. Wenn sich keiner finden will, oder das Problem etwas komplizierter ist, dann wird suggeriert, die Betroffenen seien selbst schuld, oder dass die Zust&#228;nde halt nicht sch&#246;n seien, aber schon ihre Richtigkeit (Ordnung) h&#228;tten. Konservative zeigen diese Einstellung nicht immer, weil sie genau sp&#252;ren, dass ihre voreingenommene Haltung nicht unbedingt der Wahrheit oder dem gesellschaftlichen Konsens entspricht. Sie m&#246;gen zwar Armut und Benachteiligung genauso wenig wie alle anderen auch, sind aber deshalb noch lange nicht bereit f&#252;r Chancengleichheit einzutreten. Selbst wenn sie anerkennen, dass es Betroffene gibt, die nicht selber schuld an ihrem Schicksal sind, verweigern sie trotzdem jegliche Anteilnahme, weil sie als Au&#223;enstehende ja auf keinen Fall daran schuld seien.</p>
<p>Konservative k&#246;nnen sich heute bequem hinter die Position der Hartz-IV-Gesetze stellen, die jedem wie auch immer Bed&#252;rftigen eine gesellschaftliche Bringschuld anlastet, welche allein nur durch einen Arbeitsvertrag erf&#252;llt werden kann. Diskussionen dar&#252;ber werden komplett tabuisiert, indem jedes Gegenargument pauschal in die Ausrede eines Dr&#252;ckebergers verdreht wird. In diese Falle tappen wir leider auch regelm&#228;&#223;ig bei der Diskussion &#252;ber das Grundeinkommen, das mit der Bedingungslosigkeit ebenfalls die technokratische Bringschuld abschaffen w&#252;rde.</p>
<p>Also wieder angekommen in der Grundeinkommensdiskussion k&#246;nnte man jetzt drei Arten von konservativen Positionen unterscheiden:</p>
<ul>
<li><em>Informiert-Liberale</em><br />Tendenziell verstehen sie die Konzepte des BGE besser und k&#246;nnen sich eine Einf&#252;hrung vorstellen, die Idee des B&#252;rgergelds vertreten einige von ihnen schon l&#228;nger. Sie finden daran attraktiv, den B&#252;rger und seine Rechte zu st&#228;rken. Ihnen erscheint ein &#252;bersichtliches B&#252;rgergeld auch weitaus akzeptabler als der ganze Wust von unterschiedlichsten Sozialleistungen, den wir heute haben. Die Unternehmer unter ihnen erhoffen sich eine indirekte Subvention f&#252;r ihre stets zu teuren Arbeitnehmer. Da ihnen die &#8220;Freiheit&#8221; pers&#246;nlichen Besitzes und uneingeschr&#228;nkter Geldakkumulation aber auch &#228;u&#223;erst wichtig ist, m&#246;chten sie ein BGE in engen Grenzen halten und m&#246;glichst viele oder alle Sozialleistungen damit ersetzen.</li>
<li><em>Ignorant-Besitzstandswahrende</em><br />Sie haben von einem Grundeinkommen nur beil&#228;ufig geh&#246;rt, mit volkswirtschaftlichen Rechenmodellen braucht man ihnen gar nicht erst zu kommen. Gesellschaftliche Innovationen lehnen sie meistens ab, weil diese zu gro&#223;e &#196;nderungen bedeuten. F&#252;r ihr Geld, das der Staat bereits jetzt gegen ihren Willen umverteilt, erwarten sie nicht weniger als Respekt und Anerkennung. Sie halten das BGE f&#252;r eine Ausweitung von Umverteilung, wodurch ihnen die vermeintlich faule und verkommene Unterschicht nur noch mehr Geld stehlen w&#252;rde, welches sie (im Gegensatz zu allen anderen) hart erarbeitet haben.</li>
<li><em>Sozial-Konservative</em><br />Sie f&#252;hlen sich als die Gutmenschen, die Vernunftmenschen, denen das Mensch-sein und ein funktionierendes Miteinander durchaus wichtig ist. Aber ihre Hilfe hat enge Grenzen, und sie suchen immer eine R&#252;ckversicherung, die ihnen die permanente Angst nimmt, dass sie dabei ausgenutzt werden k&#246;nnten. Informiert &#252;ber das BGE sind sie kaum und verstehen die Konzepte tendenziell eher weniger. Sie stehen zu den alten, hart erk&#228;mpften Sozialleistungen (auch wenn sie einige davon bereits mehr oder weniger schweren Herzens &#252;ber Bord geworfen haben) und m&#246;chten diese auch lieber nicht noch weiter antasten. Weil sie sich das BGE eher als zus&#228;tzliche, aber komplett unbegr&#252;ndete Sozialleistung f&#252;r Million&#228;re vorstellen, winken sie voller Unverst&#228;ndnis ab.
</li>
</ul>
<p>Ich denke an den letzten beiden Typen (meistens kommen sie ja eher in Mischformen vor) werden wir die meiste Aufkl&#228;rungs- und &#220;berzeugungsarbeit zu leisten haben, und das zus&#228;tzlich zur mindestens ebenso wichtigen Diskussion &#252;ber die konkrete Ausgestaltung eines BGE.</p>
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		<title>Umweltfreundlich Renovieren</title>
		<link>http://wolframswebworld.de/blog/20090308/umweltfreundlich-renovieren/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 05:54:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
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		<category><![CDATA[chemische Keule]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf Utopia findet man einen &#252;bersichtlichen Artikel zum umweltfreundlichen Renovieren. Unter anderem werden die wichtigen Produktkennzeichen und Label vorgestellt, auf die man beim Materialkauf achten sollte,  gerade auch wenn man sich oder anderen die chemische Keule beim Runderneuern der vier W&#228;nde ersparen m&#246;chte.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Utopia findet man einen &#252;bersichtlichen <a href="http://www.utopia.de/wissen/ratgeber/renovieren-umweltfreundlich-schadstoffe-farben-lacke-nachhaltig-warenkorb">Artikel zum umweltfreundlichen Renovieren</a>. Unter anderem werden die wichtigen Produktkennzeichen und Label vorgestellt, auf die man beim Materialkauf achten sollte,  gerade auch wenn man sich oder anderen die chemische Keule beim Runderneuern der vier W&#228;nde ersparen m&#246;chte.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Petition zum Grundeinkommen</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 05:26:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensart]]></category>
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		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Einreichen oder Mitzeichnen einer (e-)Petition beim Deutschen Bundestag ist ein leichtes Mittel, dem Wunsch nach politischer Ver&#228;nderung Ausdruck zu verleihen. Fr&#252;her oder sp&#228;ter musste sie kommen, und nun ist sie schon fast vorbei: Die Petition zum Grundeinkommen l&#228;uft nur noch bis zum 10. Februar 2009 und sollte hier mitgezeichnet werden. Wer noch z&#246;gert, dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Einreichen oder Mitzeichnen einer (e-)Petition beim Deutschen Bundestag ist ein leichtes Mittel, dem Wunsch nach politischer Ver&#228;nderung Ausdruck zu verleihen. Fr&#252;her oder sp&#228;ter musste sie kommen, und nun ist sie schon fast vorbei: Die Petition zum Grundeinkommen l&#228;uft nur noch bis zum 10. Februar 2009 und sollte <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1422">hier</a> mitgezeichnet werden. Wer noch z&#246;gert, dem sei in den folgenden Abs&#228;tzen ein wenig Argumentation anhand gegeben.</p>
<p>Die immer noch praktizierte Hartz-Moral lautet &#8220;wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen&#8221;. Diese Ansicht scheint in der christlichen Gesellschaft tief verwurzelt zu sein, wird aber in Deutschland durch eine menschenfeindliche B&#252;rokratie umgesetzt, bei der zu viele Menschen auf der Strecke bleiben, als dass man noch von Einzelf&#228;llen sprechen k&#246;nnte. Aber vielmehr schaden wir mit dieser Einstellung auch uns allen selbst, weil wir wertvolles Potential unterdr&#252;cken, sei es nun aus Angst, Neid oder einem populistischen Gerechtigkeitsempfinden. Man muss in letzter Konsequenz n&#228;mlich auch &#8220;nein&#8221; sagen k&#246;nnen zu Arbeitsangeboten, alles andere ist nicht besser als Zwangsarbeit. Wer es heute wagt &#8220;nein&#8221; zu sagen und nicht von seiner Familie oder Freunden unterst&#252;tzt wird, kann nur noch abseits der Gesellschaft leben, sprich unter einer Br&#252;cke.</p>
<p>Die schlimmste Fessel ist dabei die geradezu heilige Pr&#228;misse, dass die tendenziell weniger werdende Erwerbsarbeit die einzige zul&#228;ssige oder erstrebenswerte M&#246;glichkeit sei, sich in unsere Gesellschaft einzubringen. Aber das ist falsch. Tats&#228;chlich geht nur ein Drittel der deutschen Bev&#246;lkerung einer sog. &#8220;Erwerbsarbeit&#8221; nach. Ehrenamtliches Engagement, Mutterschaft und Erziehung, nachbarschaftliche Hilfe, politische Mitarbeit, k&#252;nstlerische Kreativit&#228;t: all diese Arbeit wird nicht in ausreichendem Ma&#223;e gesellschaftlich gew&#252;rdigt, obwohl diese meist viel wichtiger ist als so manche fragw&#252;rdige Bet&#228;tigung, die die eierlegende Wollmilchsau von Arbeitsmarkt hervorgebracht hat.</p>
<p>Heute brauchen wir in der Wirtschaft aber immer weniger Bodenpersonal und immer mehr hochqualifizierte Wissensarbeiter. Bei der tristen Bildungssituation brauchen wir uns nicht wundern wenn viele da nicht mehr mitkommen. Lebenslanges Lernen ist angesagt, aber in der deutschen Lebensrealit&#228;t noch immer nicht angekommen. In zehn bis zwanzig Jahren k&#246;nnte Arbeitslosigkeit gar der Normalfall sein, da wir immer weiter rationalisieren und automatisieren k&#246;nnen. Sollen wir dann alle von Almosen leben? Nein, das w&#252;rde ohne einen totalit&#228;ren &#220;berwachungsstaat auch nicht funktionieren. Genau wie beim Klimawechsel m&#252;ssen wir also besser fr&#252;her als sp&#228;ter die Weichen f&#252;r eine zukunftssichere Gesellschaft stellen und daf&#252;r die schmiede-eiserne Verbindung von Einkommen und Erwerbsarbeit l&#246;sen.</p>
<p>Wir brauchen einen Grundsockel aus dem heraus jeder B&#252;rger ohne st&#228;ndige Existenzn&#246;te an der Gesellschaft teilhaben kann. Der uns allen die Freiheit gibt, uns so in die Gesellschaft einzubringen wie es unseren individuellen F&#228;higkeiten und Talenten entspricht. Unliebsame T&#228;tigkeiten w&#252;rden endlich angemessen bezahlt, B&#252;rokratie k&#246;nnte stark abgebaut werden. Das Grundeinkommen w&#228;re nicht nur eine geeignete Unterst&#252;tzung zum lebenslangen Lernen und Weiterbilden, sondern auch die erste wirklich sichere Rente.</p>
<p>Der Wohlstand f&#252;r diese massive B&#252;rgersubvention ist l&#228;ngst vorhanden, aber w&#228;hrend Konzernprofite, Aktienaussch&#252;ttungen und Managerboni in den letzten Jahren geradezu unversch&#228;mte Ausma&#223;e angenommen haben, wurden L&#246;hne und Geh&#228;lter stets niedrig gehalten. Hartz-IV tut noch sein &#252;briges, um weniger gl&#252;ckliche Mitmenschen in Jobs mit Hungerl&#246;hnen zu dr&#252;cken. Das sind bedeutende Gr&#252;nde f&#252;r die klaffende Schere zwischen Arm und Reich, die Kindes- und Altersarmut, die jeder gern verdr&#228;ngt und stattdessen lieber auf Unterschichten-Stereotypen zeigt.</p>
<p>Die Finanzierung &#252;ber die Konsumsteuer ist umstritten, ihre Vorteile sind aber nicht von der Hand zu weisen: Das Grundeinkommen w&#252;rde die Steuer- und Abgabenlast auf Arbeit senken. Die heute aber ohnehin in den Produktpreisen enthaltenen Lohnnebenkosten w&#252;rden in die Konsumsteuer verlagert und dadurch transparenter. Also anders als viele zun&#228;chst denken, d&#252;rften sich die Preise dadurch nicht erh&#246;hen, da es sich um eine Verschiebung der Steuern- und Abgaben innerhalb des Gef&#252;ges handelt, die an anderer Stelle daf&#252;r wegfallen. Preis&#228;nderung geschieht jedoch an anderer Stelle: Produkte und Dienstleistungen aus Menschenhand w&#252;rden wieder bezahlbar und deutsche Arbeitspl&#228;tze endlich global wettbewerbsf&#228;hig. Die Steuerlast w&#252;rde im gleichen Atemzug auf deutlich mehr Schultern verteilt werden als haupts&#228;chlich auf das heutige Drittel namens &#8220;Leistungstr&#228;ger&#8221;.</p>
<p>Bitte <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1422">mitzeichnen</a> (die Frist endet am 10.02.2009).</p>
<p>Netzwerk Grundeinkommen <a href="http://www.grundeinkommen.de/">http://www.grundeinkommen.de/</a><br />
Konsumsteuer-Modell <a href="http://www.unternimm-die-zukunft.de/">http://www.unternimm-die-zukunft.de/</a></p>
<p>UPDATE: Die Mitzeichnungsfrist wurde wohl aufgrund technischer Probleme des Petitionsservers um eine Woche verl&#228;ngert.</p>
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		<item>
		<title>Eilt: BKA-Gesetz stoppen!</title>
		<link>http://wolframswebworld.de/blog/20081108/eilt-bka-gesetz-stoppen/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 22:40:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feindbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensart]]></category>
		<category><![CDATA[Rechte und Freiheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Das BKA-Gesetz schwebt ja schon l&#228;nger im Raum. Mit Entsetzen habe ich nun von der geplanten Beschlussfassung des neuen Kompromisses der gro&#223;en Koalition am kommenden Mittwoch im Deutschen Bundestag bei Netzpolitik erfahren. Das mit dem BKA-Gesetz verbundene Missbrauchspotential sehe auch ich als deutlich gr&#246;&#223;ere und konkretere Gefahr der freiheitlich-demokratischen Grundordnung als die abstrakte Gefahr des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das BKA-Gesetz schwebt ja schon l&#228;nger im Raum. Mit Entsetzen habe ich nun von der geplanten Beschlussfassung des neuen Kompromisses der gro&#223;en Koalition am kommenden Mittwoch im Deutschen Bundestag bei <a href="http://netzpolitik.org/2008/bka-gesetz-soll-naechste-woche-durch-den-bundestag-gepeitscht-werden/">Netzpolitik</a> erfahren. Das mit dem BKA-Gesetz verbundene Missbrauchspotential sehe auch ich als deutlich gr&#246;&#223;ere und konkretere Gefahr der freiheitlich-demokratischen Grundordnung als die abstrakte Gefahr des internationalen Terrorismus, die mal wieder als Begr&#252;ndung f&#252;r die Ma&#223;nahmen herhalten muss.</p>
<p>Im Kompromiss befinden sich nach wie vor potentiell verfassungswidrige Befugnisse wie diese:</p>
<ul>
<li>Optische Wohnraum&#252;berwachung:<br />
Eine Abtrennung des Kernbereichs der Privatsph&#228;re ist hier nicht m&#246;glich. Mir ist auch nicht begreiflich zu machen, dass man Betroffene nackt oder in Unterw&#228;sche sehen muss um Straftaten zu bek&#228;mpfen. &#220;berwachungskameras gibt es im &#246;ffentlichen Raum schon bedrohlich viele. Wohin kann sich ein Mensch noch zur&#252;ckziehen wenn er sich nicht mal mehr in seiner eigenen Wohnung unbeobachtet f&#252;hlen kann?</li>
<li>Geheime/Verdeckte Wohnraumdurchsuchung:<br />
Diesen Eingriff hat zuletzt die Stasi angewendet. Ich bin zutiefst ersch&#252;ttert, dass dieser wieder auf deutschem Boden eingef&#252;hrt werden soll. Zurecht muss bisher eine Durchsuchung unter Zeugen stattfinden. Die Unverletzlichkeit der Wohnung wird hier mit F&#252;&#223;en getreten.</li>
<li>Geheimes Auslesen von Computer- und anderen Daten:<br />
Auch wenn es der aktuellen Politiker-Generation nur schwer verst&#228;ndlich zu machen scheint, ein Gro&#223;teil privater Lebensf&#252;hrung befindet sich mittlerweile auf deutschen Festplatten: Liebesbriefe, Tageb&#252;cher, Nacktfotos der Freundin. Viele organisieren fast ihr ganzes Leben schon elektronisch. Jede Computer- oder Online-Durchsuchung dringt somit unmittelbar auch in den Kernbereich der Privatsph&#228;re ein. Eine geheime Computer-Durchsuchung ist aus den gleichen Gr&#252;nden abzulehnen wie eine verdeckte Wohnraumdurchsuchung.</li>
<li>Verdeckte Ermittler d&#252;rfen das Vertrauen eines Betroffenen durch T&#228;uschung erschleichen: Diese Methodik ersch&#252;ttert mein Vertrauen in den Staat und den Zusammenhalt in der Gesellschaft zutiefst. Wenn T&#228;uschung derma&#223;en legitimiert wird, kann man eigentlich niemandem mehr vertrauen. Aber eine Gesellschaft muss zu gro&#223;en Teilen auf Vertrauen und kann nicht nur auf Kontrolle aufbauen.</li>
<li>Rasterfahndung:<br />
Deren Wirksamkeit hat sich auch bei der Wiederholten Anwendung nicht best&#228;tigt. Im Gegenteil geraten durch Rasterfahndung sehr zahlreich Unschuldige ins Visier von Ermittlungen, mit allen dazu geh&#246;renden Nebenwirkungen und Grundrechtseingriffen. Mir ist schleierhaft, warum dieses Mittel wieder aufgegriffen werden soll, nach dem es zurecht fallen gelassen wurde.</li>
<li>Zugriff auf Daten der Vorratsdatenspeicherung:<br />
Die Vorratsdatenspeicherung kann f&#252;r kriminelle Aktivit&#228;ten sehr leicht umgangen werden, beschneidet aber jeden B&#252;rger und auch mich im Alltag sehr deutlich. Ich merke bereits jetzt, dass ich vermeide, private Dinge am Telefon zu besprechen, z.B. medizinische Informationen einzuholen.</li>
<li>Faktische Abschaffung der Unschuldsvermutung: Bisher galt in Deutschland die Unschuldsvermutung. Sie wird jedoch durch &#252;berbordende &#220;berwachung im Vorfeld praktisch abgeschafft, auch wenn der Pr&#228;sident des BKA lapidar behauptet, diese Befugnisse w&#252;rden nicht gegen Unschuldige eingesetzt. Fakt ist, dass aufgrund der Unschuldsvermutung jeder als unschuldig zu gelten hat bis er &#252;berf&#252;hrt wurde, dadurch sind fast ausschlie&#223;lich Unschuldige von &#220;berwachung betroffen.</li>
<li>Unzureichende Benachrichtigung von Betroffenen:<br />
Ich bin sehr wohl daran interessiert im Nachhinein zu erfahren, falls ich von einer &#220;berwachungsma&#223;nahme auch nur geringf&#252;gig betroffen war.</li>
<li>Faktische Abschaffung des Informantenschutzes:<br />
Investigativer Journalismus ist wichtig. Diesen kann es aber nicht mehr geben, wenn Quellen nicht mehr gesch&#252;tzt werden d&#252;rfen.</li>
<li>Einsicht und Weitergabe von zahlreichen personenbezogenen Daten:<br />
Aufgrund der Lehren, die die Gr&#252;nder unserer Republik aus den Erfahrungen des Nationalsozialismus gezogen haben, sollte es eigentlich &#252;berhaupt keine Bundes-zentralen Datenspeicherungen geben. Datenschutz verkommt nicht nur bei diesem Gesetz zur Makulatur.</li>
</ul>
<p>Bei den kommenden Wahlen werde ich meine Stimme denjenigen geben, die sich vehement f&#252;r den Erhalt bzw. Wiederaufbau des Rechtsstaats einsetzen. Der aktuelle Kompromiss der Regierungskoalition gef&#228;hrdet jedenfalls unseren Rechtsstaat und ist nicht akzeptabel.</p>
<p>Ich habe meine Abgeordneten gerade angeschrieben und hoffe, gleiches tun auch andere. Die Zeit ist knapp, aber Formulierungshilfe gibt es <a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Anschreiben_BKA-Gesetz_stoppen">hier</a>. Dort findet man auch Links zu den Kontaktadressen der Abgeordneten. Ich empfehle ein FAX zu senden.</p>
<p>&#220;brigens: Vorgestern verstarb der 44. Verkehrstote von Berlin f&#252;r 2008. Tote durch Terrorismus: Null.</p>
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		<title>Endlich rauchfrei?</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 20:13:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin (Charlottenburg)]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensart]]></category>
		<category><![CDATA[Rechte und Freiheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Sollte das Nichtraucher-Gebot in Lokalen trotz einiger unverbesserlicher Wirte und G&#228;ste tats&#228;chlich funktionieren? Dietmars erste Eindr&#252;cke zum neuen Jahr stimmen mich jedenfalls positiv.
Etwa gesch&#228;tzte 80&#8211;85 % aller Restaurants, Cafes und Bars sind demnach [...] rauchfrei. Es gibt nur ein paar Ausrei&#223;er, von denen man es sich wohl auch schon vorher h&#228;tte denken k&#246;nnen.
Auch ich hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sollte das Nichtraucher-Gebot in Lokalen trotz einiger unverbesserlicher Wirte und G&#228;ste tats&#228;chlich funktionieren? <a href="http://www.melodicambience.com/2008/01/05/mehrheitlich-rauchfrei/">Dietmars erste Eindr&#252;cke</a> zum neuen Jahr stimmen mich jedenfalls positiv.</p>
<blockquote><p>Etwa gesch&#228;tzte 80&#8211;85 % aller Restaurants, Cafes und Bars sind demnach [...] rauchfrei. Es gibt nur ein paar Ausrei&#223;er, von denen man es sich wohl auch schon vorher h&#228;tte denken k&#246;nnen.</p></blockquote>
<p>Auch ich hatte eine angenehme Erfahrung. Ein indisches Restaurant, das ich leider schon mit Rauch erlebt hatte, pr&#228;sentierte nun eine durchgestrichene Zigarette vorn an der Eingangst&#252;r. W&#228;hrend des entspannten Aufenthalts, w&#228;hrend dem man wirklich gut durchatmen konnte, kam es dann zu spannenden Momenten. Zwei G&#228;ste an einem Nachbartisch spielten erst mit einem Feuerzeug, und als sie sp&#228;ter ihren Tabak rausholten, w&#228;hnte ich mich schon mang einer blauen Wolke. Aber dann konnte ich doch gen&#252;sslich weiteratmen, denn sie hatten sich nur eine Dosis f&#252;r sp&#228;ter portioniert.</p>
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