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	<title>WolframsWebWorld &#187; Gefasel</title>
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		<title>&#8220;Journalistische&#8221; Glosse</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 05:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die letzten Wochen seit der Berliner Wahl waren schon ziemlich turbulent f&#252;r die vierte Macht im Staat, den H&#252;ter der Demokratie, das mediale Spiel um Aufmerksamkeit. Was wei&#223; ich denn, ob das mehrere Graswurzelbewegungen waren aus denen die Gr&#252;nen damals entstanden: f&#252;r Umwelt, gegen Atom, f&#252;r Emanzipation, gegen Krieg und Karies. Wenn man ihnen das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten Wochen seit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wahl_zum_Abgeordnetenhaus_von_Berlin_2011">Berliner Wahl</a> waren schon ziemlich turbulent f&#252;r die vierte Macht im Staat, den H&#252;ter der Demokratie, das mediale Spiel um Aufmerksamkeit. Was wei&#223; ich denn, ob das mehrere Graswurzelbewegungen waren aus denen die Gr&#252;nen damals entstanden: f&#252;r Umwelt, gegen Atom, f&#252;r Emanzipation, gegen Krieg und Karies. Wenn man ihnen das jetzt in Abrede stellt ist das ganz allein die Schuld der Piraten, denn diese <a href="https://twitter.com/#!/pavel23/status/116568286019330048">Ein-Themen-Partei</a> fordert ja ausschlie&#223;lich die totale Freiheit im Internet.</p>
<p>Das wird wie bei den Gr&#252;nen auch noch die n&#228;chsten drei Jahrzehnte so bleiben, denn Inhalte erarbeiten ist halt viel Arbeit und geht nicht &#252;ber Nacht, selbst wenn <a href="http://www.ctrl-verlust.net/das-politische-denken-der-piraten/">der grundlegende Politikansatz der Piraten</a> feststeht, das Programm daran w&#228;chst und diverse Wegweiser recht deutlich zeigen wohin die Reise gehen soll. In den Medien wird das aber nicht aufgegriffen, denn Inhalte erarbeiten ist halt viel Arbeit und geht nicht &#252;ber Nacht. Ich zeige daher mein vollstes Verst&#228;ndnis wenn die Mehrheit der Journalisten einfach nachplappert und abschreibt was ihre Kollegen sich in minutenlanger Nichtrecherche selber erdacht haben.</p>
<p>In diesem Internet, das ohnehin mehr Schaden anrichtet als es n&#252;tzt, findet man ja sowieso <a href="http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/oktober/parlament-geentert-piraten-an-bord">keine brauchbaren Quellen</a>, also lieber die Sicht des uninformierten Zuschauers einnehmen, dann wirkt es wenigstens authentisch. Etwas stutzig macht mich zwar schon, dass es zwischen Volkspartei und Ein-Themen-Partei keine anderen Gr&#246;&#223;eneinheiten zu geben scheint, aber so oft wie die Piraten schon mit der <a href="http://wahlarchiv.tagesschau.de/wahlen/2011-09-18-LT-DE-BE/charts/analyse-wanderung/chart_547386.png">vormaligen Pr&#228;ferenz des anscheinend wichtigsten Sechstels ihrer W&#228;hler</a>: den Gr&#252;nen &#8212; also praktisch ihrer Ursuppe &#8212; verglichen worden sind, das f&#228;rbt halt ab. Gegenseitig und r&#252;ckwirkend.</p>
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		<title>Plagiatsaff&#228;re Guttenberg</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 05:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es war in der Wissenschaft noch nie eine Schande, sich der Gedanken anderer zu bedienen, man muss es halt nur immer kennzeichnen. Bevor man dieses Prinzip verstanden hat, kann man durchaus dem Denkirrtum erliegen, man m&#252;sse als wissenschaftlicher Autor selbst ein Genie sein, das ganz alleine die Welt erkl&#228;ren kann. Wissenschaft aber bedeutet, auf den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war in der Wissenschaft noch nie eine Schande, sich der Gedanken anderer zu bedienen, man muss es halt nur immer kennzeichnen. Bevor man dieses Prinzip verstanden hat, kann man durchaus dem Denkirrtum erliegen, man m&#252;sse als wissenschaftlicher Autor selbst ein Genie sein, das ganz alleine die Welt erkl&#228;ren kann. Wissenschaft aber bedeutet, auf den Schultern von Riesen zu stehen, auf vielen, manchmal hunderten von Bausteinen aufzubauen, um dann am Ende nur noch einen weiteren kleinen Kiesel draufzusetzen.</p>
<p>Wenn man dieses grundlegende Prinzip wissenschaftlichen Schreibens erst einmal verstanden und verinnerlicht hat, dann ist es fast schon trivial. Aber dann ist es auch nicht mehr verzeihlich (und eigentlich auch gar nicht n&#246;tig), den eigenen kleinen i-Punkt von anderen abzuschreiben und sich mit fremden Federn zu schm&#252;cken. So sehr ich auch der Meinung bin, dass Fehler zu machen menschlich ist, so habe ich f&#252;r Guttenberg in dieser Sache kein Mitleid.</p>
<p>Es geht immerhin nicht um einen l&#228;ppischen <a href="http://wurstzuber.wordpress.com/2011/02/18/karl-theodor-%E2%80%93-eine-geschichte-wie-sie-nur-das-leben-schreibt/">Deutschaufsatz</a> oder eine Seminarausarbeitung, sondern um eine Doktorarbeit, die zudem noch mit &#8220;<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/guttenbergs-doktorarbeit-summa-cum-laude-mehr-als-schmeichelhaft-1.1060779">summa cum laude</a>&#8221; ausgezeichnet wurde. Die Verdachtsmomente werfen eben auch andere Fragen auf als nur die, ob er vielleicht unter Zeitdruck ein bischen zu sehr geschludert hat: n&#228;mlich ob er einen Ghostwriter engagiert hat, oder ob ihn die Gutachter trotz der M&#228;ngel mit Auszeichnung durchgewunken haben.</p>
<p>Guttenberg inszeniert sich sonst immer gerne als Speerspitze einer von vorne bis hinten sauberen und integeren (Leistungs-)Elite. Allerdings mochte sich mir aus seiner allzu schnellen Karriere noch keine Rechtfertigung daf&#252;r offenbaren, dass die &#228;u&#223;erlich geschniegelte H&#252;lle auch von entsprechenden F&#228;higkeiten ausgef&#252;llt ist. Vielleicht habe ich ja nur nicht gr&#252;ndlich genug gesucht, aber ich habe den Eindruck, dass er von einem Mythos umgeben wird, der ihn ma&#223;los &#252;berh&#246;ht. Deshalb w&#252;rde es mich freuen wenn mit der Plagiats-Geschichte der &#8220;Mythos Guttenberg&#8221; endlich beendet wird und die Allgemeinheit von nun an die &#8220;Person Guttenberg&#8221; als diejenige bewertet, die sie tats&#228;chlich ist. Nicht mehr und nicht weniger.</p>
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		<title>Aus den Kommentar-Spams..</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 09:18:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Check out a marvelous search engine –
Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /var/www/html/links.php on line 17

Das nenn ich doch mal eine richtig &#8220;&#252;berzeugende&#8221; Werbung!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Check out a marvelous search engine –<br />
Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /var/www/html/links.php on line 17
</p></blockquote>
<p>Das nenn ich doch mal eine richtig &#8220;&#252;berzeugende&#8221; Werbung!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Meine Weihnachtsbotschaft: Andacht ohne Gott</title>
		<link>http://wolframswebworld.de/blog/20091226/meine-weihnachtsbotschaft-andacht-ohne-gott/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 15:22:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
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Die Adventszeit ist eine h&#246;chst sinnliche Zeit: Zucker und Fett, Alkohol und Gew&#252;rze, aber auch jede Menge Kerzen und Lichterketten helfen uns dabei, in der dunklen Jahreszeit (zur Wintersonnenwende) bei Laune zu bleiben. Weihnachten kann ein wunderbar sch&#246;nes und besinnliches Fest sein, an dem man mit seiner Familie zusammenkommt, ausgiebig tafelt, sich gegenseitig eine Freude [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://wolframswebworld.de/blog/img/20091226-1.jpg" /></p>
<p>Die Adventszeit ist eine h&#246;chst sinnliche Zeit: Zucker und Fett, Alkohol und Gew&#252;rze, aber auch jede Menge Kerzen und Lichterketten helfen uns dabei, in der dunklen Jahreszeit (zur Wintersonnenwende) bei Laune zu bleiben. Weihnachten kann ein wunderbar sch&#246;nes und besinnliches Fest sein, an dem man mit seiner Familie zusammenkommt, ausgiebig tafelt, sich gegenseitig eine Freude macht, zusammen redet, lacht und singt.</p>
<p>Aber in die Kirche sind wir an Weihnachten nie gegangen, und davon war ich noch nie so &#252;berzeugt wie heute. Wenn <a href="http://www.taz.de/1/debatte/sonntazstreit/artikel/1/tannenbaum-brimborium-fuer-alle/">Katrin G&#246;ring-Eckardt in der sonntaz</a> meint, dass alle guten Gewissens zum Weihnachtsgottesdienst gehen k&#246;nnten, weil die christliche Botschaft alles andere als exklusiv f&#252;r regelm&#228;&#223;ige Gottesdienstbesucher sei, dann &#228;ndert das nichts an der Tatsache, dass es trotzdem eine christliche &#8212; also religi&#246;se &#8212; Botschaft ist, und dass der Gottesdienst in der Kirche ein Dienst an einem Gott ist, noch dazu an einem bestimmten.</p>
<p>Dabei ist das Weihnachtsfest schon sehr viel &#228;lter als das Christentum, und es hat f&#252;r viele Menschen gar keine religi&#246;se Bedeutung. Es sollte aber auch mehr als nur ein Konsumevent sein: ein Fest der Liebe. Aber statt eines Gottesdienstes brauchen wir eine Andacht f&#252;r <em>alle</em> Menschen. Uns eint kein Gott, sondern nur unser Mensch-sein. Unseren <a href="http://www.myvideo.de/watch/1486760/Karat_Der_blaue_Planet">blauen Planeten</a> und sein Klima m&#252;ssen wir selber retten. &#8220;Friede auf Erden&#8221; ist eine universelle Botschaft, f&#252;r die es keine Kirche, keinen Geistlichen braucht, sondern Menschen, die die Waffen niederlegen und deren Fabriken schlie&#223;en.</p>
<p>Atheismus bedeutet nicht, keine Seele zu haben, sondern der Papst seines eigenen Weltbilds zu sein. Jeder kann seine eigene Weihnachtsbotschaft von Frieden und Liebe verk&#252;ndigen, die Herzen ber&#252;hrt und uns &#252;berdenken l&#228;sst was wir in dieser Welt noch besser machen k&#246;nnen. Deshalb rufe ich jeden Erdenb&#252;rger auf, n&#228;chstes Jahr zur Weihnachtszeit eine eigene Andacht zu halten, zu organisieren oder einer beizuwohnen. Nicht von und f&#252;r Gott, sondern in bester humanistischer Tradition von Menschen f&#252;r Menschen.</p>
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		<title>EU-Wahl 2009</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 04:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier pr&#228;sentiere ich meine TOP5-Wahlempfehlungen:

GR&#220;NE
Sie wollen mit einem gr&#252;nen &#8220;New Deal&#8221; &#214;konomie und &#214;kologie verbinden. Unter den etablierten sind die Gr&#252;nen die einzige Partei, die eine vertretbare bzw. &#252;berhaupt eine Netzpolitik sowie die St&#228;rkung von B&#252;rgerrechten und Datenschutz im Programm haben. Aber die &#246;kologisch-soziale Bildungs- und Gleichberechtigungs-Politik steht bei ihnen nat&#252;rlich im Vordergrund. Mit ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier pr&#228;sentiere ich meine TOP5-Wahlempfehlungen:</p>
<dl>
<dt>GR&#220;NE</dt>
<dd>Sie wollen mit einem gr&#252;nen &#8220;New Deal&#8221; &#214;konomie und &#214;kologie verbinden. Unter den etablierten sind die Gr&#252;nen die einzige Partei, die eine vertretbare bzw. &#252;berhaupt eine Netzpolitik sowie die St&#228;rkung von B&#252;rgerrechten und Datenschutz im Programm haben. Aber die &#246;kologisch-soziale Bildungs- und Gleichberechtigungs-Politik steht bei ihnen nat&#252;rlich im Vordergrund. Mit ihrer Europapolitik sind sie mir bisher tendenziell positiv aufgefallen, aber f&#252;r eine schlanke und von allen Mitgliedsstaaten gew&#228;hlte EU-Verfassung versuchen sie leider auf dem sehr umstrittenen Vertrag von Lissabon aufzubauen.</dd>
<p></p>
<dt>PIRATEN</dt>
<dd>Sie wollen die Internetgeneration vertreten. Die Piraten betreiben als Themenpartei haupts&#228;chlich Netzpolitik. Sie propagieren ein zeitgem&#228;&#223;es Urheberrecht, wollen die ausufernde &#220;berwachung abbauen sowie Informationsfreiheit, Bildung, Datenschutz und Privatsph&#228;re st&#228;rken. Motto: Gl&#228;serner Staat statt gl&#228;serner B&#252;rger. In der EU wollen sie mehr Subsidiarit&#228;t verankern, die EU-Verfassung soll transparent erarbeitet und von allen EU-V&#246;lkern gew&#228;hlt werden. Da die schwedische Piratenpartei k&#252;rzlich massiven Zulauf hatte, wird die junge politische Bewegung wahrscheinlich schon im kommenden EU-Parlament vertreten sein.</dd>
<p></p>
<dt>EDE</dt>
<dd>Sie setzt sich f&#252;r die Nutzung der Sprache Esperanto ein, um den demokratischen Dialog und die gesamteurop&#228;ische Identit&#228;t zu st&#228;rken, ohne nationale Identit&#228;ten in Frage zu stellen. Mit Esperanto als politischer Verkehrssprache k&#246;nnte die extrem aufw&#228;ndige &#220;bersetzungsb&#252;rokratie in der EU stark vereinfacht werden. Die junge Vereinigung Europa-Demokratie-Esperanto steht ansonsten f&#252;r Verst&#228;ndigung, Frieden und humanistische Ideale, zur EU-Verfassung gibt es aber leider keine eindeutige Position.</dd>
<p></p>
<dt>DIE LINKE</dt>
<dd>Sie k&#246;nnte f&#252;r diejenigen interessant sein, die vor dem Schr&#246;der&#8217;schen Rechtsruck traditionell sozial-demokratisch gew&#228;hlt haben. Die Linken sind &#228;hnlich sozial-konservativ wie die SPD fr&#252;her und haben ein deutlich besseres Angebot als es ihr Ruf zul&#228;sst. Sie sind keineswegs Europa-Gegner, sondern wollen ein konsequent soziales Europa ohne Marktradikalismus, ohne Kriegseins&#228;tze, und sie wollen dies auch in der EU-Verfassung festschreiben.</dd>
<p></p>
<dt>DIE FRAUEN</dt>
<dd>Sie wollen eine Wirtschaft, die dem Menschen dient, und ein Europa der sozialen Gerechtigkeit. Auch wenn der Name das nicht vermuten l&#228;sst, d&#252;rfen M&#228;nner diese Partei w&#228;hlen und ihr beitreten, die Schwerpunkt-Klientel ist aber nat&#252;rlich trotzdem weiblich. Die feministische Partei wehrt sich gegen das Patriarchat, und ihr Programm erscheint dabei gar nicht so weit von diversen gr&#252;nen (Gleichberechtigung) und linken Positionen (gewaltfreie Gesellschaft) entfernt zu sein. In die EU-Verfassung w&#252;rden sie &#252;berwiegend soziale, humanistische und pazifistische Ziele aufnehmen.</dd>
</dl>
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		</item>
		<item>
		<title>BGE: Falsche Priorit&#228;t von Erwerbsarbeit</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 23:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe einen Erwerbsarbeitsplatz und mag ihn sehr. Warum ich trotzdem ein Grundeinkommen bef&#252;rworte? Weil ich es f&#252;r bedenklich halte wie stark sich unsere Gesellschaft &#252;ber Geld und Arbeit definiert. Erwerbsarbeitspl&#228;tze spiegeln aber genau das wider: Sie entstehen und bleiben nicht dort, wo es gesellschaftlich sinnvoll w&#228;re, sondern immer nur dort, wo es f&#252;r andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe einen Erwerbsarbeitsplatz und mag ihn sehr. Warum ich trotzdem ein Grundeinkommen bef&#252;rworte? Weil ich es f&#252;r bedenklich halte wie stark sich unsere Gesellschaft &#252;ber Geld und Arbeit definiert. Erwerbsarbeitspl&#228;tze spiegeln aber genau das wider: Sie entstehen und bleiben nicht dort, wo es gesellschaftlich sinnvoll w&#228;re, sondern immer nur dort, wo es f&#252;r andere profitabel ist.</p>
<p>Die Profitgier hat uns unz&#228;hlige sinnlose Arbeitspl&#228;tze beschert, die zwar zur Geldvermehrung f&#252;r einige wenige f&#252;hren, aber nichts Sinnvolles f&#252;r unsere Gesellschaft beitragen. Sie f&#252;hrt dazu, dass die Geh&#228;lter f&#252;r gleichwertige Arbeit weit auseinanderklaffen, Frauen chronisch benachteiligt werden und Wildfremde uns am Telefon mit unseri&#246;sen Angeboten bel&#228;stigen. Inhaltsloser Konsum steht im Vordergrund. Nat&#252;rlich gibt es auch viele sinnvolle T&#228;tigkeiten, die zum Gl&#252;ck noch bezahlt werden, aber diese sind in der Minderheit. Es gibt hier und dort ein paar Eingriffe des Staates, um gesellschaftlich relevante Belange zu st&#252;tzen, aber punktuelle Eingriffe k&#246;nnen niemals einen ausreichenden Gegenpol zu den unberechenbaren Dynamiken des Marktes sein. Der Markt hat uns doch <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EEA8814460A834563B4B14F9AF00C43D1~ATpl~Ecommon~Scontent.html">immer wieder gezeigt</a>, dass er kein Ersatz f&#252;r Gesellschaftspolitik ist, noch nie war.</p>
<p>Was im Markt konstant unter den Tisch f&#228;llt ist die heute unbezahlte Arbeit. Familienarbeit. Kindererziehung. Pflege von Angeh&#246;rigen. Ehrenamtliche Arbeit jeglicher Couleur. Kulturarbeit. Politisches Engagement. Menschen helfen. Erf&#252;llung des Lebens mit Sinn. Das alles ist viel wichtiger als die Roulette-Zahlen im Wirtschaftsbericht. Aber dennoch wird diese Form der Arbeit nicht angemessen gew&#252;rdigt, weil die plakativen Regeln des Turbokapitalismus und der Human-Kapitalisierung tief in unser Weltbild eingedrungen sind. In Wirklichkeit m&#252;sste es umgekehrt sein. Unser <a href="http://www.swissinfo.ch/ger/swissinfo.html?siteSect=105&#038;sid=10745622">Wohlstand h&#228;ngt sehr stark von unbezahlter Arbeit ab</a>, in der Schweiz wird z.B. sogar 20% mehr unbezahlte als bezahlte Arbeit geleistet.</p>
<p>Politiker denken aber leider nicht an unsere Zukunft, sondern nur an ihre n&#228;chste Wahl. Sie rufen deshalb noch immer einseitig zum Erhalt und zum Schaffen von Erwerbsarbeitspl&#228;tzen und Wachstum auf. Opels Arbeitspl&#228;tze werden medienwirksam gerettet. Das ist leider nur billigster Populismus, denn <a href="http://www.sueddeutsche.de/65k38k/2908775/Der-Job-ist-nicht-alles.html">der bezahlte Job kann nicht alles sein</a>. Die Produktivit&#228;t steigt, aber mit immer weniger Arbeitspl&#228;tzen. Es muss in Deutschland mehr dar&#252;ber aufgekl&#228;rt werden, dass unter diesen Umst&#228;nden eine Agenda, die sich haupts&#228;chlich um Erwerbsarbeitspl&#228;tze und die <a href="http://www.zeit.de/2009/22/DOS-Wachstum">M&#228;r von Wachstum</a> und <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/916564">Vollbesch&#228;ftigung</a> dreht, in eine sehr &#252;ble Sackgasse f&#252;hrt.</p>
<p>Rationalisierung wird auch weiterhin zum Abbau von Erwerbsarbeit f&#252;hren. Das macht viele betroffen, sollte es aber nicht. Die Menschheit wird sich fr&#252;her oder sp&#228;ter ohnehin von der Erwerbsarbeit l&#246;sen &#8212; k&#246;nnen, zum Gl&#252;ck. Und es gibt genug Finanzierungsmodelle f&#252;r eine <a href="http://www.woz.ch/artikel/inhalt/2009/nr22/Wirtschaft/17948.html">sozial nachhaltige</a> Gesellschaft, die nicht auf der Dominanz der Erwerbsarbeit aufbauen. Wir m&#252;ssen uns nur endlich <a href="http://www.grundeinkommen.de/30/05/2008/voreingenommenheit-im-gewande-der-wissenschaft.html">trauen</a>, sie zu diskutieren.</p>
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		<title>Grundeinkommen: die Diskussion geht weiter</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 03:49:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin (Charlottenburg)]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik und Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern Abend lief auf dem Berliner ARD-Regionalsender rbb die Sendung &#8220;Klipp &#038; Klar&#8221; &#252;ber das Thema &#8220;Mit B&#252;rgergeld aus der Hartz IV-Falle?&#8221;. Im Vergleich zu einer vergangenen rbb-Gespr&#228;chsrunde &#252;ber das Grundeinkommen, die mir in plastischer Erinnerung geblieben ist, war die aktuelle Sendung deutlich ausgeglichener und sachlicher. Auch wenn das Thema in einem solchen Konfrontations-Gespr&#228;ch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend lief auf dem Berliner ARD-Regionalsender rbb die Sendung <a href="http://www.rbb-online.de/klippundklar/archiv/klipp___klar_vom_24/hartz_iv_oder_grundsicherung.html">&#8220;Klipp &#038; Klar&#8221;</a> &#252;ber das Thema &#8220;Mit B&#252;rgergeld aus der Hartz IV-Falle?&#8221;. Im Vergleich zu einer vergangenen rbb-Gespr&#228;chsrunde &#252;ber das Grundeinkommen, die mir in plastischer Erinnerung geblieben ist, war die aktuelle Sendung deutlich ausgeglichener und sachlicher. Auch wenn das Thema in einem solchen Konfrontations-Gespr&#228;ch nicht wirklich eine Chance hat, ernsthaft diskutiert zu werden, wurde diesmal zum Gl&#252;ck nicht nur Grundeinkommen-Bashing betrieben.</p>
<p>Dies war vor allem Prof. Opielka zu verdanken, der von allen am Gespr&#228;ch Beteiligten als einziger informative Beitr&#228;ge beisteuern konnte. Dass der scheidende Finanzsenator Sarrazin ein B&#252;rgergeld als nicht finanzierbar abtun w&#252;rde, war von Anfang an klar. Er ist immernoch der Prototyp des spr&#246;den Sparpolitikers, der ein bestimmtes Budget als Vorgabe bekommt und damit dann irgendwie haushalten muss. Aber darauf, dass man in der Politik auch die Einnahmeseite aktiv mitgestalten kann, kommt er leider nicht.</p>
<p>Nat&#252;rlich konnte in den 45 Minuten das Thema nur angekratzt werden, auch weil bestimmt die H&#228;lfte der Zeit &#252;ber den mehr oder weniger gro&#223;en Misserfolg von Hartz-4 gestritten wurde. Auf die zwei gr&#246;&#223;ten Vorurteile gegen ein Grundeinkommen, die sich bis heute in der Diskussion gerade bei uninformierten Skeptikern hartn&#228;ckig halten, konnte in dieser Runde leider nicht ausreichend eingegangen werden: die Frage der Finanzierung und danach, wer dann noch arbeiten ginge. Leider wurde nichtmal das Prinzip der negativen Einkommensteuer kurz erkl&#228;rt. Auch bei den Menschenbildern ist man kaum &#252;ber die g&#228;ngigen Unterschichten-Klischees hinausgekommen, obwohl man schon bem&#252;ht war, diese nicht so direkt zu &#228;u&#223;ern.</p>
<p>Das h&#246;rte man auch der Autorin Inge Kloepfer an, die ihren undifferenzierten Lieblingsbegriff von der &#8220;Leistungsgesellschaft&#8221; mehrfach wiederholte und daf&#252;r auch einigen Applaus erntete. Ihrer naiven Sichtweise nach g&#228;be es lediglich ein Unterangebot an Chancen (gegen&#252;ber den Risiken), und die bek&#228;me man durch Infrastruktur-Investitionen in den Griff. Da mit etwas mehr Bildung und Kinderbetreuung aber auch keine Arbeitspl&#228;tze auf den B&#228;umen wachsen, reicht das als L&#246;sung aber nicht, und dass viele wichtige T&#228;tigkeiten in unserer Gesellschaft heute sehr wohl eine gro&#223;e Leistung sind, aber derzeit &#252;berhaupt nicht bezahlt werden, passt wohl weder in ihr Weltbild, noch kam es heute zur Sprache. Stattdessen stellte sie aber klar, dass f&#252;r sie die M&#246;glichkeit des Versagens ganz klar dazugeh&#246;re, weil sich Leistung sonst nicht lohne. Offenbar h&#228;lt sie ein ganzes F&#252;nftel der Berliner und ein Zehntel der Bev&#246;lkerung Deutschlands f&#252;r Versager, denn so viele Hartz-4-Empf&#228;nger gibt es bereits. Die Tatsache, dass heutzutage auch gut gebildete und durchaus leistungsbereite Menschen keine Arbeit finden, konnte sie wie Sarrazin nur pauschal abstreiten bzw. ebenfalls als individuelles Versagen hinstellen.</p>
<p>Aus einigen Meinungen und Reaktionen wurde auch klar, dass Hartz-4 von einem Gro&#223;teil der Bev&#246;lkerung leider noch immer nicht als das erkannt wird was es tats&#228;chlich ist, n&#228;mlich keine aktivierende Geldverteilungsmaschine, sondern eine entw&#252;rdigende Zwangs-G&#228;ngelung und Unterdr&#252;ckung einer immer weiter wachsenden Bev&#246;lkerungsschicht mit Lohn-senkender, also deutlich marktverzerrender Wirkung. Aus der Forschung wei&#223; man zwar, dass die realen Effekte auf die Arbeitslosenzahlen minimal sind. Das Hartz-4-Konzept wird von vielen aber leider als richtig empfunden, weil sich die markigen Spr&#252;che der Schr&#246;der-Regierung und die Neid-Debatte in den Medien leider tief ins deutsche Bewusstsein gepr&#228;gt haben. Und wer die Entw&#252;rdigung noch nie am eigenen Leib sp&#252;ren musste, hat hier leicht reden. Dabei funktioniert Hartz-4 nicht, weil das Geld zum &#8220;F&#246;rdern&#8221; doch lieber eingespart wird, und weil zum &#8220;Fordern&#8221; schlichtweg die Arbeitspl&#228;tze fehlen. Unser strukturelles Problem von Erwerbsarbeit kann Hartz-4 jedenfalls nicht l&#246;sen, sondern nur die Armut versch&#228;rfen und dabei langsam aber sicher unser Sozialgef&#252;ge zerst&#246;ren.</p>
<p>Einen Aspekt am Rande werden vermutlich viele nicht mitbekommen haben, aber tats&#228;chlich konnte man in der Sendung heraush&#246;ren, dass Reformen wie Hartz-4, die es in &#228;hnlicher Form auch in anderen L&#228;ndern gab, f&#252;r die Weltwirtschaftskrise mit verantwortlich sein k&#246;nnten. Wenn Immobilien-Kredite platzen, weil Tausende von Familien die Abzahlungen f&#252;r ihr Haus nicht mehr leisten k&#246;nnen, dann liegt das eben nicht nur an unverantwortlichen Finanzprodukten, sondern auch daran, dass immer mehr Menschen in immer schlechtere Jobs mit Hungerl&#246;hnen gedr&#252;ckt werden. Die Stabilit&#228;t, die &#8220;f&#252;hrende&#8221; westliche Staaten vor ein paar Jahren den Menschen durch Workfare-Reformen entzogen haben, pumpen sie jetzt in die taumelnde Wirtschaft doppelt und dreifach.</p>
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		<title>Der Staat als neoliberaler Arbeitgeber</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 22:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rechte und Freiheiten]]></category>
		<category><![CDATA[1-Euro-Job]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
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		<category><![CDATA[SPD]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit der Einf&#252;hrung der sog. 1-Euro-Jobs machte der Staat sich selbst zum schlimmsten Arbeitgeber von neoliberalen Hungerl&#246;hnen. Warum stellt der Staat diese Leute nicht gleich selber ein? Hinter dem 1-Euro-Job steckt letztendlich also nicht mehr, als dass die am wenigsten profitablen Subjekte ausgesondert werden, um die Kosten f&#252;r &#8220;die Allgemeinheit&#8221; ohne R&#252;cksicht auf Verluste zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Einf&#252;hrung der sog. 1-Euro-Jobs machte der Staat sich selbst zum schlimmsten Arbeitgeber von neoliberalen Hungerl&#246;hnen. Warum stellt der Staat diese Leute nicht gleich selber ein? Hinter dem 1-Euro-Job steckt letztendlich also nicht mehr, als dass die am wenigsten profitablen Subjekte ausgesondert werden, um die Kosten f&#252;r &#8220;die Allgemeinheit&#8221; ohne R&#252;cksicht auf Verluste zu dr&#252;cken. Wenn es um Geld geht ist die Menschenw&#252;rde wohl doch nicht so unantastbar.</p>
<p>Das neoliberale Experiment ist nicht nur in der Hochfinanz gescheitert, sondern auch am lebenden Objekt. Jetzt muss es endlich auch beendet werden! W&#228;hrend aber schon lange klar ist, dass die geringe staatliche Beihilfe keine der vorgeblich aktivierenden Eigenschaften besitzt, sondern nur eine moderne Form der Ausbeutung ist, sieht der Gro&#223;teil der deutschen Bev&#246;lkerung weiterhin achselzuckend dabei zu wie hunderttausende Menschen politisch, sozial und kulturell ausgegrenzt werden. Pfui!</p>
<p>Die Hauptverantwortung f&#252;r diese Missst&#228;nde tr&#228;gt die SPD, die Partei der &#8220;neuen Mitte&#8221;, die seit dem Ende der Schr&#246;der-Jahre vergeblich versucht, sich wieder links zu positionieren. Hier ein zutreffender Artikel dar&#252;ber, <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/chris97/warum-die-spd-nicht-links-ist">warum um die SPD nicht links ist</a>.</p>
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		<title>Das Demokratie-Defizit</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 06:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rechte und Freiheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte schon vor l&#228;ngerer Zeit ein paar S&#228;tze geschrieben f&#252;r das was aufgrund seiner Komplexit&#228;t eine ganze Blog-Serie oder der Ansatz eines kleinen Buches h&#228;tte werden m&#252;ssen. Jan Pehrke hat mir dieses Unterfangen mit seinem treffenden Artikel &#8220;Weniger Demokratie wagen&#8221; bravour&#246;s abgenommen und viele Dinge des heutigen Demokratie-Defizits auf den Punkt gebracht. Seine Zeichnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte schon vor l&#228;ngerer Zeit ein paar S&#228;tze geschrieben f&#252;r das was aufgrund seiner Komplexit&#228;t eine ganze Blog-Serie oder der Ansatz eines kleinen Buches h&#228;tte werden m&#252;ssen. Jan Pehrke hat mir dieses Unterfangen mit seinem treffenden Artikel &#8220;<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29012/1.html">Weniger Demokratie wagen</a>&#8221; bravour&#246;s abgenommen und viele Dinge des heutigen Demokratie-Defizits auf den Punkt gebracht. Seine Zeichnung unserer Postdemokratie ist bedr&#252;ckend, aber ich denke er hat damit leider recht.</p>
<p>Als Erg&#228;nzung dazu empfehle ich &#8220;<a href="http://www.heise.de/tp/blogs/5/118623">§43: Im Zweifelsfall ist Mitgef&#252;hl anzuwenden</a>&#8220;, Bettina Winsemanns Kommentar &#252;ber einen Systemfehler.</p>
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		<title>Mein Update auf Wordpress 2.6</title>
		<link>http://wolframswebworld.de/blog/20080730/mein-update-auf-wordpress-26/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 02:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Open Source]]></category>

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		<description><![CDATA[Wordpress 2.6 ist vor kurzem erschienen, und endlich habe ich mich aufgerafft, meine veraltete Blog-Installation zu aktualisieren. Unglaublich, aber es gab kaum Probleme. Aus der wp-config.php musste ich die Definitionen von DB_CHARSET und DB_COLLATE auskommentieren, damit meine Umlaute nicht flasch dargestellt werden. Bis auf Stattraq scheinen alle Plugins zu funktionieren.
Mit Freude habe ich bemerkt, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.wordpress-deutschland.org/2008/07/15/wordpress-26-de-edition.html">Wordpress 2.6</a> ist vor kurzem erschienen, und endlich habe ich mich aufgerafft, meine veraltete Blog-Installation zu aktualisieren. Unglaublich, aber es gab kaum Probleme. Aus der wp-config.php musste ich die Definitionen von DB_CHARSET und DB_COLLATE auskommentieren, damit meine Umlaute nicht <a href="http://www.blogmillionaer.de/2008/07/18/kodierung-fuer-umlaute-und-sonderzeichen-nach-wordpress-26-update-defekt-was-tun/">flasch dargestellt</a> werden. Bis auf Stattraq scheinen alle Plugins zu funktionieren.</p>
<p>Mit Freude habe ich bemerkt, dass die von mir eingesetzte &#8220;Lazyest Gallery&#8221; einen <a href="http://brimosoft.nl/">neuen Maintainer</a> gefunden hat und weiterentwickelt wird. Sogleich habe ich auf Version <a href="http://brimosoft.nl/2008/06/06/lazyest-gallery-01045/">0.10.4.5</a> aktualisiert.</p>
<p>Des Weiteren spiele ich durchaus mit dem Gedanken, demn&#228;chst auch mal das Aussehen meines Blogs zu ver&#228;ndern. Aber dazu muss ich mich erstmal wieder aufraffen&#8230;</p>
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