Ubuntu 7.10 “Gutsy Gibbon”
Die bald erscheinende Ubuntu-Version “Gutsy” ist im Beta-Status angekommen, und ich habe einige sehr positive Kommentare zu Stabilität und Zuverlässigkeit gehört. Deshalb habe ich jetzt das Upgrade hinter mich gebracht und mich der neuen Version anvertraut. Ich bin nicht enttäuscht worden, stieß aber auf zwei kleinere Macken, die ich schnell beseitigen konnte:
Die Effekte mit Xgl und Compiz-Fusion sind jetzt standardmäßig installiert und ausführbereit, man kann sie unter “Einstellungen/Erscheinungsbild” aktivieren. Der 3D-Desktop ist sehr beeindruckend und stellt Vista um Längen in den Schatten. Meine 0815-Grafikkarte ist damit zwar noch nicht überfordert, allerdings ist die Video-Ausgabe unter Xgl suboptimal: z.B. wird Kaffeine beim Fernsehen (DVB-T) sehr träge und ein hinzukommendes Deinterlacing jagt die CPU-Last in die Höhe. Da ich sehr häufig die Videoausgabe nutze, die 3D-Effekte im Alltag aber nicht brauche, habe ich mal nachgeschaut wie ich Xgl elegant wieder loswerden kann:
touch ~/.config/xserver-xgl/disable
Das Anlegen dieser Datei war’s schon, beim nächsten Einloggen wird Xgl nicht mehr geladen. Ein Löschen oder Umbenennen der Datei aktiviert es wieder. Eine andere Möglichkeit ist, das Paket “xserver-xgl” zu deinstallieren.
Das in Gutsy enthaltene Miro 0.9.8 konnte die mit der aktuelleren Version 0.9.9 erstellte Datenbank leider nicht lesen. Erfreulicherweise funktioniert die “alte” Adresse des Repositorys für den Miro-Player auch unter Gutsy noch, obwohl sie für Feisty gedacht war:
deb http://ftp.osuosl.org/pub/pculture.org/miro/linux/
repositories/ubuntu feisty/
So, dann noch viel Spaß mit dem mutigen Affen.




Am 30. September 2007 um 09:43 Uhr
Na dann mal auch Dir viel Spaß und Danke für den Trackback.
Am 19. Dezember 2007 um 08:11 Uhr
[...] dem schnellen Lob auf Ubuntu 7.10 “Gutsy Gibbon” muss ich dann leider auch noch meine Enttäuschung [...]