LinuxTag trotz Schäuble

Da findet der LinuxTag zum ersten mal direkt vor der Haustür statt und dann sowas: Bundesinnenterr..minister Schäuble übernimmt die Schirmherrschaft der Veranstaltung. Diese bodenlose Geschmacklosigkeit geht neben vielen anderen auch mir gründlich gegen den Strich. Man möchte dagegen ein Zeichen setzen, aber ist ein Boykott wirklich der richtige Weg? Schließlich ist Open Source doch das bedeutendste Technologiekonzept der Zukunft ungeachtet der politischen Gesinnung. Andererseits ist es gerade jetzt — in einer Zeit der aufkeimenden Überwachung und Polizeistaaterei — wichtig, politisch zu bleiben und Stellung zu beziehen. Eine bessere und deutlichere politische Botschaft als das Fernbleiben ist es wenn jeder auf der Veranstaltung ein Anti-Schäuble-Shirt trägt.

Eine Reaktion zu “LinuxTag trotz Schäuble”

  1. zappi

    Ich müsste eh aus dem Norden unserer schönen Republik anreisen und damit ca. 4 Stunden Autofahrt im Kauf nehmen. Wenn es direkt vor meiner Haustür wäre würde ich es mir vielleicht noch überlegen. So aber spare ich mir das Geld und die Zeit. Das T-Shirt was du meinst befindet sich übrigens auch in meinen Besitz. ;)

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