Weihnachts- und Jahreswechselnotizen

Mein Plan, es diesmal anders zu machen, hat funktioniert: Ich hatte für das Weihnachtsfest schon frühzeitig die Geschenke beisammen und konnte die Vorweihnachtszeit ganz ohne Last-Minute-Einkaufsstress genießen. Auf einen Weihnachtsmarkt zum Bummeln habe ich es dann trotzdem nicht geschafft, aber das bereue ich nicht wirklich.

Heilig Abend 2006 begann in Berlin-Charlottenburg mit Frühnebel und Regen. Das ist fast besser als gar kein Schnee. ;-) Und dann kamst Du doch noch, kurz nach Weihnachten — Schnee, Du. Dein Timing war auch schonmal besser. Sehr erbaulich und überwältigend war der alljährliche Chaos Communication Congress mit seinen vielen Vorträgen und Workshops. Keep on Rockin’!

Silvester mit Bekannten und Cocktails zu verbringen ist allemal besser als vor der doofen Glotze zu hocken. Dazu gibts dann noch Partyspiele, etwa das Personenraten bei dem jeder einen Zettel auf die Stirn mit einem Namen drauf bekommt und in Robert-Lembke-Manier reihum Fragen darüber stellt wen man gerade verkörpert. Noch lustiger ist das Wort-Mal-Spiel bei dem man immer abwechselnd einen Begriff zeichnen oder eine Zeichnung erkennen muss, umklappt und den Zettel dann weitergibt. Da wird aus dem Begriff “Italien” schon mal das “Torwandschießen”.

Die Tage vor dem Jahreswechsel und Silvester hatte ich glücklicherweise ohne Böllerattacken durchstanden. Aber das neue Jahr war noch nicht alt, da wurde ich doch noch Zeuge und Mitopfer von gelangweilten Idioten, die auf den sonst recht friedlichen U-Bahnhöfen der Neujahrsnacht unvermittelt ziemlich heftige Kracher losließen, in die Nähe warfen von anderen Wartenden auf dem Nachhauseweg und auf die Gleise. Ich hoffe ihr Wichser krepiert an euren scheiß Böllern! Allen anderen ein Frohes Neues!

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